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Wie wir Ihre sensibelsten Daten schützen
Diese Seite richtet sich an alle, die mehr als nur Zusicherungen benötigen. Hier finden Sie die Architektur-Entscheidungen, Zertifizierungen und Betriebsstandards, die allem zugrunde liegen, was wir entwickeln – dokumentiert, überprüfbar und auf Anfrage erhältlich.




Unsere Rechenzentrum-Compliance steht für höchste Sicherheits- und Datenschutzstandards: von Schweizer Souveränität und Tier-III-Architektur bis hin zu PCI-konformen Kontrollen und ISO 27001:2022-Zertifizierung – für den bestmöglichen Schutz Ihrer geschäftskritischen Daten.
Unsere Rechenzentren befinden sich ausschliesslich in der Schweiz und unterliegen einer der strengsten Datenschutzgesetzgebungen der Welt. Die langjährige politische Neutralität der Schweiz ist dabei nicht nur Kontext: Sie ist ein bewusster Bestandteil unserer Infrastrukturstrategie.
Unsere Sicherheitskontrollen beinhalten ausgewählte Praktiken, die mit PCI DSS v4.0 konsistent sind, einschliesslich Verschlüsselung bei der Übertragung, Systemhärtung, Zugriffskontrollen und kontinuierlicher Überwachung. Wir behandeln PCI-Compliance nicht als reine Checkbox: Vierteljährliche externe Schwachstellenscans werden von einem Approved Scanning Vendor (ASV) durchgeführt, mit verpflichtenden erneuten Scans nach Behebung oder wesentlichen Änderungen.
Wir verfügen über die ISO/IEC 27001:2022-Zertifizierung – den aktuellen internationalen Standard für Informationssicherheitsmanagement. Zertifizierung ist für uns kein einmaliges Ereignis: Sie wird durch jährlich akkreditierte Überwachungsaudits und eine vollständige Rezertifizierung alle drei Jahre aufrechterhalten.
Sicherheit und Verfügbarkeit sind für uns keine optionalen Extras, sondern ein integraler Bestandteil unserer DNA. Mit einer „Security First“-Architektur, Defense-in-Depth-Strategien, zertifizierten Verschlüsselungsverfahren, kontinuierlichen Penetrationstests und georedundanten Backups in der Schweiz stellen wir sicher, dass Ihre Daten jederzeit geschützt und zugänglich bleiben.
Wir schützen Login-Daten von Grund auf. Hashing, Verschlüsselung und Vier-Augen-Kontrollen sind keine Ergänzungen — sie gehören zur Basis.
Wir entwickeln für hohe Verfügbarkeit mit aktiver Redundanz, schnellem Failover und transparenter Statuskommunikation. Unser öffentliches Status-Dashboard gibt Ihnen jederzeit Einblick.
Der Schutz läuft kontinuierlich auf Netzwerk- und Anwendungsebene, mit 24/7-Überwachung und definierten Reaktionsprozessen. Wir verlassen uns nicht auf einen einzelnen Abwehrpunkt.
Zugriff wird nach dem Least-Privilege-Prinzip gesteuert, mit Kontrollen, die sich an Kontext und Sensitivitätsstufe anpassen.
Wir entwickeln für kontinuierlichen Betrieb und validieren dies durch synthetisches Monitoring, automatisches Failover und geübte DR-Szenarien. Wiederherstellungsziele sind nicht nur Absichtserklärungen – sie werden getestet.
Audit-Trails sind integritätsgeschützt und für den praktischen Einsatz gebaut, nicht nur für Compliance. Enterprise-Kunden können direkt in ihre bestehende SIEM-Umgebung integrieren.
Backups laufen automatisch, werden über geografisch verteilte Standorte innerhalb der Schweiz repliziert und regelmässig getestet, denn Wiederherstellbarkeit ist erst bewiesen, wenn tatsächlich wiederhergestellt wird.
Authentifizierung passt sich dem Risikoniveau an, unterstützt Enterprise-SSO-Standards und kann auf Organisationsebene per Richtlinie durchgesetzt werden.
Verschlüsselung wird konsistent über Speicherung und Übertragung hinweg angewendet, unter Nutzung aktueller Standards mit aktivem Schlüssel-Lifecycle-Management.
Wir beauftragen regelmässig unabhängige Sicherheitsexperten mit der Prüfung unserer Systeme. Ergebnisse werden bis zur Behebung nachverfolgt, und Executive Summaries sind Enterprise-Kunden unter NDA verfügbar.
Wir verwenden serverseitige Verschlüsselung mit branchenüblichen Algorithmen und strengem Schlüsselmanagement. Entschlüsselung erfolgt nur innerhalb einer sicheren, überwachten Serviceumgebung und ausschliesslich durch autorisierte Anwendungsprozesse. Diese Architektur ermöglicht bestimmte kritische Funktionen (digitales Nachlassmanagement, Enterprise-Funktionalität, geräteübergreifende Kompatibilität), ohne das zugrunde liegende Sicherheitsmodell zu schwächen.
Sicherheit ist nichts, was wir nachträglich zu einem Produkt hinzufügen. Jede Komponente wurde nach einem Security-First-Prinzip gebaut, mit Defense-in-Depth über den gesamten Stack hinweg.
Wir implementieren mehrere Sicherheitsebenen, um Daten sowohl während der Übertragung als auch im Ruhezustand zu schützen. Für die Übertragung verwenden wir TLS 1.3 mit Perfect Forward Secrecy und für gespeicherte sowie clientseitig verschlüsselte Inhalte eine starke Verschlüsselung (z. B. AES-256). Der Zugriff auf Anwendungen wird durch Multi-Faktor-Authentifizierung (MFA) und rollenbasierte Zugriffskontrolle gesichert.
Wir halten Entwicklung, Staging und Produktion strikt getrennt. Das ist nicht nur eine Richtlinie: Es wird durch separate Konten, Netzwerksegmentierung und Zugriffskontrollen durchgesetzt.
Jedes Release durchläuft mehrschichtige Qualitätskontrollen. Automatisierte Testabdeckung läuft parallel zu unabhängigen Penetrationstests, Schwachstellenscans und Software-Composition-Analysen.
Jede Codeänderung durchläuft vor dem Deployment ein verpflichtendes Peer Review. Automatisierte Sicherheitsanalysen laufen parallel, nicht nachträglich.
Sicherheits-Gates existieren in jeder Phase unseres Entwicklungsprozesses – vom Threat Modelling im Design bis zur SBOM-Erzeugung und Artefaktsignierung beim Build.
Wir befolgen strenge Betriebsverfahren, um sicherzustellen, dass unsere täglichen Aktivitäten anerkannte, unabhängig geprüfte Sicherheitsstandards erfüllen.
Wir investieren in Sicherheitsbewusstsein in der gesamten Organisation. Schulungen sind rollenspezifisch und kontinuierlich – keine einmalige Übung pro Jahr.
Unser Governance-Framework ist nach ISO/IEC 27001:2022 strukturiert und deckt alles von Incident Response bis Datenklassifikation ab. Richtlinien werden in einem risikobasierten Zyklus überprüft, nicht nur dann, wenn sich etwas ändert.
Wir haben Vertraulichkeit in unsere Arbeitsweise eingebaut, nicht nur in die Verträge, die wir unterzeichnen. Zugriff auf sensible Informationen wird auf struktureller Ebene kontrolliert.